Über die MAXI 999

Die MAXI 999 ist eine 10m-Yacht aus Schweden mit tollen Segeleigenschaften und überdurchschnittlichem Platzangebot unter Deck.

Technische Daten:

Volvo Penta Diesel 2002-S, 2-Zylinder mit 18 PS Saildrive, derzeit mit 2-flügligem Festpropeller

Volvo Penta Diesel 2002-S, 2-Zylinder mit 18 PS Saildrive mit 2-flügligem Festpropeller

  • Baujahr: 1987
  • Bau-Nr.: 358
  • LüA: 9,90 m
  • LWL: 8,20 m
  • BüA: 3,25 m
  • Tiefgang: 1,70 m
  • Verdrängung: 4,2 t
  • Ballast: 1,5 t
  • Segelflächen:
    Großsegel: 27,5 m²
    Genua: 30,5 m²
    Selbstwendefock: 18 m²
  • Masthöhe über Deck: 13,30 m
  • Masthöhe über WL (=Durchfahrtshöhe): 14,90 m
  • Motor: Volvo Penta Diesel 2002-S, 2-Zylinder mit 18 PS,
    Saildrive (Saildrive-Manschette im April 2015 erneuert),
    derzeit mit 2-flügligem Festpropeller
  • Kraftstofftank: 40 L
  • Frischwassertank: 100 L
  • Fäkalientank: 50 L

Informationsmaterial:

Deutscher Original-Verkaufsprospekt von 1985 / 86:

Freundlicherweise hat die Fa. Intensio, die die Prospekte für Pelle Petterson AB / Maxibåtarna gestaltet hat, uns die Veröffentlichung auf unserer Website gestattet – Vielen Dank auch für den netten Kontakt, Hans Karp.
Eine englische Version des offiziellen Verkaufsprospektes gibt es hier: Verkaufsprospekt in englisch.
Und hier auch nochmal der Link zum Yacht-Test 1985 der MAXI 999.

Konstruktion:

Konstruiert wurde sie von dem legendären schwedischen Regattasegler (mehrfach Europameister und 1969 Weltmeister im Starboot) und Erfolgskonstrukteur Pelle Petterson (*1932), der u.a. auch mehrere America’s Cup Schiffe und die International 806 gezeichnet hat. Pelle Petterson ist auch ein bekannter Industrial Designer – einer seiner berühmtesten Entwürfe dürfte wohl der Volvo P1800 („Schneewittchensarg“ genannt) sein.

Qualität und Bauausführung:

Die MAXI 999 wurde von 1985 – 1991 100-fach gebaut (Stückzahl: 600); ab 1992 wurde sie mit ein paar Änderungen als MAXI 1000 immerhin bis 2002 weiter gebaut (Stückzahl: 1000). Allein diese lange Bauzeit spiegelt Qualität und Erfolg dieses Bootes wider. Sie wurde nach den „Bauvorschriften für Yachten“ des Schwedischen Seefahrtamts konzipiert und gebaut. Diese sehen in Anbetracht der schwedischen Schärengewässer, mit ihren zahlreichen Unterwasserfelsen, für die amtliche Zulassung u.a. einen „Crashtest“ vor, bei dem jeder Schiffstyp voll aufgeriggt unter Höchstgeschwindigkeit (Rumpfgeschwindigkeit) mit dem Kiel gegen ein Unterwasserhindernis gefahren wird. Anschließend dürfen Schiff und Rigg keinerlei Strukturschäden aufweisen.

Plakette des Germanischen Lloyd, der den Bau beaufsichtigte und Modifikationen bei unserer Bau-Nr. veranlasste

Plakette des Lloyd’s Register of Shipping, das den Bau beaufsichtigte und Modifikationen bei unserer Bau-Nr. veranlasste

Zusätzlich wurde für unsere Bau-Nummer 358 das ‚Lloyd’s Register Of Shipping‘ mit Sitz in London und Department in Southampton beauftragt, den Bau gemäß dessen Richtlinien zu überwachen, wodurch hier zusätzliche konstruktive Verbesserungen eingeflossen sind. Hierfür gibt es ein Extra-Zertifikat.

Nordischer Flair:

Von außen sieht sie fast wie eine große International 806 aus. Innen wirkt sie sehr schiffig mit ihrem Teakholz-Ausbau. Alle Kleiderschränke werden nur mittels Vorhang verschlossen – das spart nicht nur optisch Gewicht, sondern v.a. wird die Kleidung gelüftet … Wie durchdacht die Konstruktion der MAXI 999 ist, zeigen die zahlreichen charmanten und überaus praktischen Details, die man erst nach und nach entdeckt und zu schätzen lernt, und dann nicht mehr missen möchte, wie z.B. die sehr gut zugänglichen Seeventile, serienmäßig eine Seewasser-Fußpumpe in der Pantry, um Geschirr vorspülen zu können, der ebenfalls serienmäßige Edelstahl-Fäkalientank, die Einteilung und Zugänglichkeit der zahlreichen und gut dimensionierten Stauräume, die durchwegs hochwertige und sinnvolle Beschlagsausrüstung – durchwegs von Markenherstellern wie Lewmar, Selden, RONSTAN – oder die MAXI-eigenen Edelstahlklampen, die serienmäßige Sprayhood usw.

Sonderausstattung: Handläufe auf dem Kajütdach

Extra: Handläufe auf dem Kajütdach

Achtung: Allerdings unverständlich fehlten serienmäßig Handläufe auf dem Kajütdach. Das war aber auch schon das einzige wirkliche Manko. Wir haben daher direkt bei der Kiellegung diese Sicherheitsausrüstung als Sonderzubehör mitgeordert. Ausgeführt sind sie in solider und ansprechend gestalteter Alu-Konstruktion.

Zustand:

Guter Allgemeinzustand. Aus 1. Hand, nur Eigner-gesegelt und -gepflegt, nie verchartert. Wir sind Nichtraucher und hatten auch keine Tiere an Bord. Seit einigen Jahren haben wir das Boot an einem Landliegeplatz stehen; das spart uns das jährliche Antifoulingstreichen und ist sicher der effektivste Osmoseschutz. Im Gegensatz zu anderen Yachten (z.T. schon im Alter von 2 Jahren!) ist uns keine einzige MAXI mit Osmose bekannt.
Überhaupt haben wir unsere MAXI laufend gepflegt, jedes Jahr das Gelcoat mit spezieller Wachspolitur versiegelt, regelmäßig den Motorservice gemacht und im Herbst den Kühlkreislauf mit Frostschutz vor Korrosion und Frost geschützt. Die große Ganz-Persenning hat natürlich mit dazu beigetragen, das Schiff so gut wie möglich vor der UV-Strahlung zu schützen und zu erhalten. Zuletzt wurden noch Bimini und Sprayhood (Februar 2015) und die Saildrive-Gummimanschette (April 2015) erneuert.

Mehrwertsteuer:

Für unsere MAXI haben wir die Mehrwertsteuer bezahlt, d.h. der zukünftige Eigner kann das Boot uneingeschränkt in alle Länder mitnehmen, ggf. auch nach Deutschland.

Unser Verkaufsangebot / Besichtigung / Probesegeln:

Bitte komplette Ausrüstungsliste / Exposé mittels Kontaktformular anfordern.

2 Gedanken zu “Über die MAXI 999

  1. Hallo! Ihr Angebot ist sehr reizvoll! Darf ich noch kurz ein paar Fragen stellen? Kann man den Liegeplatz übernehmen, wieveil kostet dieser. Ist der Preis für die Yacht noch verhandelbar? Kann man sie besichtigen?
    MfG Klaus A.

    • Hallo Herr A.,

      zur Information:
      Ich bin der Eigner von der Maxi 999, meine Söhne haben mich unterstützt und die web-Seite „www.eigenes-boot.de“ gestaltet.

      Der Liegeplatz kann übernommen werden, es ist ein Landliegeplatz mit Strom- und Wasseranschluß und kostenlosem WLAN. Außerdem ist dort eine Absaugvorrichtung zum Leeren des Fäkalientanks vorhanden. Im Preis enthalten ist beliebiges Kranen und das Säubern des Unterwasserschiffs wenn das Boot wieder aus dem Wasser gehoben wird. Vorteil: Antifoulingstreichen entfällt! Das sieht zur Zeit auch wirklich nicht schön aus, aber ist wie gesagt nur reine Schönheitssache (rote Flecken am Kiel sind kein Rost (!), sondern noch der Original Anti-Rost-Primer, der offensichtlich sehr wirksam ist)!
      Die Kranbilder zeigen den Weg vom Landliegeplatz bis ins Wasser.
      Der Jahrespreis beträgt derzeit 3.450,00 + 345,00 für den Bock = 3.795,00 € gesamt.
      Das Boot kann selbstverständlich besichtigt werden, rufen Sie mich bitte an: 0049-(0)8232-8078827.
      Der Preis ist verhandelbar. Es gibt jedoch mehrere Interessenten und das Boot ist gut ausgerüstet.

      MfG
      Wolfgang Kirsten

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