Segeln mit der MAXI 999

MAXI 999 - Herrliches Segelwetter - Am Wind mit Selbstwendefock

MAXI 999 – Herrliches Segeln auf der Adria – Am Wind mit Selbstwendefock

Segeleigenschaften:

Vorweg: Das Segeln mit unserer MAXI 999 hat bisher jedem, egal ob sportliche Segler oder weniger ambitionierte (Mit-) Segler, ein Höchstmaß an Spaß gebracht!

Die MAXI 999 ist ausgerüstet mit einem Ein-Saling-7/8-Selden-Rigg, mit dem sich der schlank und hoch geschnittene Segelplan hervorragend trimmen lässt. Bevor wir die Furlex-Rollreff-Fockanlage mit Profil-Vorstag nachgerüstet haben, war neben der großen Genua v.a. die Selbstwendefock als Arbeitsfock mit voller Vorlieklänge ein Highlight: gut händelbar und v.a. auf Am-Wind-Kursen ein sehr performantes Segel, das die MAXI bis 6 Windstärken gut tragen kann.

Durchgelattetes Großsegel mit Lazy-Jacks

Latten-Großsegel mit Lazy-Jacks

Das Original-Großsegel haben wir zwischenzeitlich durch ein durchgelattetes Großsegel ersetzt, welches die an sich schon beeindruckenden Segeleigenschaften nochmals deutlich verbessert hat. In Verbindung mit den Lazy-Jacks ein auch bei kleiner Crew sehr handliches System.

Großschot 6-fach mit wirkungsvollem Traveller; alles Markenbeschläge von RONSTAN

Großschot 6-fach mit wirkungsvollem Traveller; alles Markenbeschläge von RONSTAN

Die 6-fach geschorene Großschot wird über einen breiten Traveller geführt. In Verbindung mit dem effizienten Achterstagspanner lässt sich so das Segelprofil sehr gut kontrollieren und trimmen.
Engagierte Segler (vielleicht sogar mit Regatta-Ambitionen?!) wird die Pinnensteuerung große Freude bereiten: Bequem, mit vollem Überblick von der „hohen Kante“ aus lässt sich die MAXI sehr feinfühlig über den Pinnenausleger dirigieren. Jede Windänderung kann man schon in den Fingern spüren und sofort darauf reagieren. Allen, die eher Radsteuerung gewöhnt sind, sei an dieser Stelle Mut gemacht: Steuern per Pinne ist leicht zu erlernen und bringt im Handling den größeren Spaß (einzig beim Rückwärtsfahren unter Maschine muss man das Ruder gut festhalten und sensibel lenken), zudem ist die Pinnensteuerung zuverlässiger in ihrer Funktion und wartungsärmer, und sie nimmt weniger Platz in der Plicht weg. Wir haben jedenfalls nie ein Steuerrad vermisst.

Törn durch die Kornaten mit Genua und Autopilot

Törn durch die Kornaten mit Genua und Autopilot

Unter Schmetterling mit ausgebaumter Genua

Unter Schmetterling mit ausgebaumter Genua

Die Rumpflinien sind ein „Zwischending“ zwischen den alten IOR-Rissen aus den 1970er- / 80er-Jahren und den heutigen breiten und flachen IMS-Rümpfen: D.h. harmonische Linien mit hohem Potential für Geschwindigkeit und ansprechenden Segeleigenschaften auf allen Kursen bei gleichzeitig aber sehr angenehmem Seeverhalten (kein Schlagen in der Welle und kein Aus-dem-Ruder-Laufen (=“Sonnenschuss“) bei zu großer Krängung) – sie segelt „trocken“, sprich nimmt nur selten Wasser über, und auf fast allen Kursen überschreitet sie recht bald ihre theoretische Rumpfgeschwindigkeit, zum Teil deutlich. Zu diesen angenehmen Segeleigenschaften trägt sicher auch der 1,70 m tiefgehende gusseiserne Kiel mit seiner Kielbombe bei, die den Hauptteil der 1500 kg Ballast ausmacht.

Genusssegeln auf der Adria bei strahlendem Sonnenschein

Genusssegeln unter Genua und Groß auf der Adria bei strahlendem Sonnenschein

Es geht aber auch gemütlich … Genusssegeln unter Vollzeug im Schatten unter dem Bimini, was aber nicht heißt, dass es langsam voran geht :-)).

 

 

 

Um immer gut und sicher am Ziel anzukommen, ergänzen wir die klassische Navigation mit Seekarten am gut nutzbaren Kartentisch mit einem Hand-GPS. Vor einigen Jahren haben wir dann noch das Radargerät von FURUNO nachgerüstet und zu schätzen gelernt.

Seekarte auf dem Kartentisch

Klassische Navigation am Kartentisch

Radarschirm in der Navi-Ecke

FURUNO-Radargerät – vor allem bei plötzlichem Nebel und nachts ein großer Gewinn an Sicherheit

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